#VERDRAHTET - Der Zahnspangenträger*innen und Kieferorthopädie Podcast

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Weil Dein perfektes Lächeln und Deine schönen Zähne garantiert alle verzaubern werden

Transkript

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00:00:03: Hallo und herzlich willkommen!

00:00:05: Mal ehrlich, wenn Sie an Zahnspangen denken sehen sie dann auch sofort Teenager vor sich?

00:00:09: Genau dieser Gedanke hält ja so viele Erwachsene davon ab überhaupt über eine Zahnkorrektur nachzudenken.

00:00:14: Aber was will ich Ihnen sagen?

00:00:15: dass Ihr Geburtsdatum dabei so gut wie keine Rolle spielt?

00:00:18: Schauen wir uns das doch mal genauer an.

00:00:20: Ja, das ist die große Frage oder?

00:00:22: Viele haben sich vielleicht schon jahrelang mit ihren schiefen Zähnen irgendwie arrangiert und denken der Zug sei längst abgefahren.

00:00:27: Aber ist es wirklich so?

00:00:29: Die Wahrheit ist Es geht viel weniger darum wie alt sie sind Und viel mehr darum Wie gesund es in ihrem Mund aussieht.

00:00:35: Schauen Sie mal hier!

00:00:36: Die Zahl Achtzig.

00:00:37: Nein Das ist kein Tempolimit sondern ein Alter.

00:00:40: Denn ja rein theoretisch Ist es sogar möglich die Zähne eines Achtzigjährigen noch gerade zurück.

00:00:44: Sie haben richtig gehört Der alles entscheidende Faktor ist eben nicht das Alter.

00:00:48: Es kommt also wirklich nicht auf die Kerzen, auf der Geburtstagstorte an sondern einzig und allein auf den Zustand ihrer Zähne und ihres Zahnfleisches.

00:00:55: Solange da alles im grünen Bereich ist, ist eine Korrektur im Grunde genauso drin wie bei einem Teenager.

00:01:00: So jetzt wird's mal ganz kurz ein kleines bisschen technisch aber keine Sorge das ist wirklich ein wichtiger Punkt.

00:01:06: Wir müssen bei Erwachsenen nämlich ganz klar zwischen zwei Dingen unterscheiden Einmal der reinen Zahnkorrektor Und auf der anderen Seite einer Korrektor des Kiefers selbst.

00:01:14: Und hier sehen wir schon den Kernunterschied.

00:01:16: Zähne, die sind erstaunlich beweglich.

00:01:18: Die lassen sich tatsächlich ein Leben lang im Kieferknochen verschieben!

00:01:21: Der Kieferknochen selbst aber?

00:01:22: Der ist bei Erwachsenen ausgewachsen fertig.

00:01:25: Eine Veränderung am Knochen ist also eine ganz andere Hausnummer weil das natürliche Wachstum einfach vorbei ist.

00:01:30: Aber keine Sorge, Kiefeautopäden haben da ein paar Tricks auf Lager.

00:01:33: Eine dieser Techniken nennt sich Distalisation.

00:01:36: Dabei werden zähne ganz gezielt nach hinten im Kieler verschoben um vorne Platz zu schaffen.

00:01:40: Manchmal muss dafür sogar ein einzelner Zahn weichen, aber nur um am Ende ein wirklich perfektes Gesamtergebnis zu bekommen.

00:01:46: Und selbst wenn die Kieferfehlstellung richtig, richtig ausgeprägt ist, ist noch lange nicht alles verloren.

00:01:51: In solchen Fällen kann man auch über eine Operation nachdenken – es gibt also selbst für die ganz komplexen Fälle oft eine gute Lösung!

00:01:57: Okay jetzt haben wir geklärt wie das alles funktioniert aber kommen wir doch mal zu der viel wichtigeren Frage Warum sollte man das überhaupt machen?

00:02:04: Denn glauben Sie mir Es geht hier um soviel mehr als nur um die reine Optik.

00:02:08: Ein riesiger Punkt ist die psychische Belastung.

00:02:10: Wenn man sich für das eigene Lächeln schämt, vielleicht den Mund beim Lachen verdeckt – das kann am Selbstbewusstsein nagen und die Lebensqualität wirklich massiv einschränken!

00:02:17: Und das ist ein Leiden, dass man nicht einfach so hinnehmen muss.

00:02:20: Dann gibt es natürlich auch ganz handfeste körperliche Probleme.

00:02:23: Wenn die Zähne nicht richtig aufeinander passen wird das Count zur echten Herausforderung.

00:02:27: Das ist nicht nur unangenehm, das kann sich sogar auf die Verdauung auswirken.

00:02:31: Die beginnt ja schließlich schon im Mund.

00:02:33: Und das hier, dass ist ein Punkt den viele wirklich überhaupt nicht auf dem Schirm haben.

00:02:37: Eine Fehlstellung kann zu fiesen Verspannungen führen die dann als Kopf- oder Nackenschmerzen ausstrahlen.

00:02:42: Man sucht die Ursache dann überall kommt aber oft nicht auf die Idee mal im Mund nachzuschauen.

00:02:47: Dieses Zitat bringt es eigentlich perfekt auf den Punkt.

00:02:49: Manchmal ist der Mund quasi der Tatort für Beschwerden die sich an einer ganz anderen Stelle zeigen.

00:02:54: Um diese Verbindung herzustellen braucht es oft den geschulden Blick eines echten Experten.

00:02:58: So viele Möglichkeiten es auch gibt, wir müssen natürlich realistisch bleiben.

00:03:01: Es gibt eben doch Situationen in denen selbst die modernste Kieferautopädie an ihre Grenzen kommt.

00:03:06: Schauen wir uns also mal an wann eine Zahnverschiebung einfach nicht funktioniert!

00:03:10: Im Grunde gibt es zwei absolute KO-Kriterien – das erste im Plantate Das sind ja künstliche Zahnwürzeln, die direkt und fest mit dem Kiefernknochen verwachsen.

00:03:18: Die sind bombenfest und bewegen sich kein Millimeter mehr Und das zweite eines schwere Parodontitis Wenn der Halteapparat der Szene so geschwächt ist, ist eine gezielte Bewegung unmöglich.

00:03:28: Stellen Sie sich das vor wie einen Pfosten in ganz lockerem Sand.

00:03:31: Erwackelt vielleicht, aber man kann ihn nicht präzise an einen neuen Ort schieben!

00:03:35: So nachdem wir jetzt die Möglichkeiten und auch die Grenzen kennen stellt sich die Frage Wie sieht denn der Weg zu einer möglichen Korrektur überhaupt aus?

00:03:42: Was ist der allererste

00:03:43: Schritt?!

00:03:44: Das Wichtigste was sie aus all dem mitnehmen sollten ist – das soll ihnen Mut machen.

00:03:48: Solange ihre Zähne gesund sind müssen sie sich wirklich nicht mit einer Zahnstellung abfinden, die sie unglücklich macht.

00:03:53: Es gibt fast immer einen Weg zu dem Lächeln dass sie sich schon immer gewünscht haben.

00:03:57: Der Weg dorthin ist eigentlich ganz einfach und lässt sich in drei Schritte aufteilen.

00:04:01: Alles, wirklich alles beginnt mit einem ersten unverbindlichen Beratungsgespräch.

00:04:05: Danach kommt eine genaue Analyse ihresfalls Und erst dann wenn alles klar ist beginnt die eigentliche Behandlung.

00:04:11: der erste Schritt ist also wirklich nur ein Gespräch und das bringt uns zu unserer letzten entscheidenden Frage Wenn wir jetzt wissen dass das Alter in den allermeisten Fällen absolut keine Hürde ist Was hält sie dann eigentlich davon ab, zumindest diesen ersten einfachen Schritt zu wagen und in einem Gespräch einfach mal ihre Möglichkeiten auszuloten?